Racks in Rechenzentrum

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Top 10 der Best Practices im Rechenzentrum

Wärmelast, Luftverteilung, Platzierung der Bodenplatten: Die Planung eines Rechenzentrums ist komplizierter denn je, aber bei Beachtung einiger Faktoren, die sich in der Praxis bewährt haben, wird es auch Ihnen gelingen, ein zuverlässig funktionierendes Rechenzentrum zu betreiben.

 

Hier sind die 10 wichtigsten Best Practices für Rechenzentren:

Top 10 der Best Practices im Rechenzentrum
auf einen Blick

Best Practices für Rechenzentren
  1. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung Ihres Rechenzentrums die aktuellen und zukünftigen Lasten, insbesondere Teillast- und Niedriglastbedingungen.

  2. Verringern Sie die Leistungsaufnahme Ihres Rechenzentrums und erhöhen Sie die Effizienz des Kühlbetriebs, indem Sie IT-Anlagen mit ähnlicher Wärmelastdichte und Temperaturanforderung gruppiert anordnen. Dadurch lassen sich die Kühlsysteme an jedem Standort auf die am wenigsten energieintensiven Grenzwerte einregeln.

  3. Als langjähriger Experte für Rechenzentren lege ich allen meinen Kunden die Lektüre der Leitlinien "2011 ASHRAE Thermal Guidelines for Data Processing Environments" zur Überprüfung der Standard-Grenzwerte in Bezug auf die empfohlene Betriebstemperatur von IT-Anlagen ans Herz.


    1. Ermitteln Sie die Klasse oder Art Ihres Rechenzentrums, um festzustellen, welche empfohlenen und zulässigen Umgebungsgrenzwerte gelten:

      1. "Empfohlen" verknüpft einen energieeffizienten Betrieb mit einer hohen Zuverlässigkeit.
      2. "Zulässig" orientiert sich an den Grenzen der Funktionalität entsprechend den Tests der Hersteller der IT-Ausstattung.
      3. Denken Sie daran, dass ein Betrieb außerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs dazu führen kann, dass Serverlüfter mit höherer Drehzahl laufen und dadurch mehr Energie verbrauchen.
      4. Eine höhere Rücklufttemperatur verbessert die Effizienz der Kühlinfrastruktur und spart sowohl Energie als auch Geld.
      5. Höhere Rücklufttemperaturen verlängern die Zeit, in der Freie Kühlung genutzt werden kann.

  4. Implementieren Sie ein wirksames Luftmanagement, um so weit wie möglich zu vermeiden oder ganz auszuschließen, dass sich die Luft aus Kalt- und Warmluftbereichen vermischt. Dazu gehören auch die Konfiguration des Lufteinlasses an den IT-Anlagen und der Wärmeabluftwege, die Anordnung der Luftzufuhr und Luftrückführung und die allgemeine Führung des Luftstroms im Raum. Denken Sie daran, die Trennung von kalter und warmer Luft zu gewährleisten und Öffnungen abzudichten, um Luftkurzschlüsse zu verhindern. Leiten Sie Kaltluft ausschließlich in die Kaltgänge und ziehen Sie die warme Rückluft nur aus den Warmgängen ab.

  5. Ein Management der im Boden und in der Decke verlegten Kabel ist wichtig, um Hindernisse im Luftstrom zu minimieren.

  6. Wenn über die drehzahlgeregelten Ventilatoren nur so viel Luft geliefert wird, wie die IT-Anlagen brauchen, lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 66 % verringern.

  7. Ordnen Sie die Bodenplatten im Hinblick auf eine optimale Luftverteilung und zur Verhinderung von Kurzschlüssen sorgfältig an.

  8. Die Bereitstellung eines einheitlichen statischen Drucks im Doppelboden – durch eine durchdachte Platzierung der Klimageräte – sorgt für eine gleichmäßige Luftverteilung zu den IT-Anlagen.

  9. Achten Sie auf eine Auslegung mit niedrigem Druckverlust, um die Ventilator-Leistungsaufnahme auf ein Mindestmaß zu reduzieren: Halten Sie die Kanäle dazu so breit und kurz wie möglich und sehen Sie einen großzügigen Doppelboden vor.

  10. Planen Sie, wo es geht, in irgendeiner Form Freie Kühlung ein, um Geld und Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Wenn Sie diese Best-Practice-Empfehlungen berücksichtigen, sind Sie auf dem richtigen Weg!

Über den Autor

Über den Autor

Dave Meadows ist Leiter für Industrie, Standards und Technologie bei STULZ USA. Er hat sein Studium an der University of Maryland, Baltimore County, im Fachbereich Maschinenbau mit dem Abschluss Bachelor of Science abgeschlossen und arbeitet aktiv in ASHRAE-Ausschüssen mit. 

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